Aktuelle Nachrichten
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Geschrieben von: Dr. Walter Schnitzspan   
Donnerstag, den 12. September 2013 um 10:21 Uhr

Die nächste Bildungsbeiratssitzung findet am  19.Mai 2016  um 19.00 statt, in der Mensa der Albrecht-Dürer-Schule Weiterstadt

 

Positionierung des Bildungsbeirats zur aktuellen Flüchtlingssituation

Der Bildungsbeirat der Stadt Weiterstadt unterstützt die Bemühungen von Landkreis und Stadt bei der Unterbringung und Integration der Flüchtlinge  in Weiterstadt. Für eine gelingende Integration sind aus Sicht des Bildungsbeirats der Ausbau professioneller Strukturen, eine gute Kooperation von Haupt- und Ehrenamt sowie eine transparente Informationspolitik notwendig.

 

Zum einen sehen wir hier durchaus noch Verbesserungsmöglichkeiten, zum andern halten wir Kürzungen im Bildungs- und Sozialbereich für  kontraproduktiv.

Was im Bildungsgesamtplan vor einigen Jahren noch allgemein u.a. im Leitbild formuliert wurde, gilt speziell auch heute für die Situation der Flüchtlinge:

 

  • Das Kind bzw. der Jugendliche mit seinen Zukunftschancen  steht im Zentrum aller Bildungsprozesse
  • Die Selbstbildungsprozesse werden unterstützt,
  • Die individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen sind Ausgangspunkt der pädagogischen Interaktion
  • Partizipation aller an Bildung und Erziehung Beteiligter ist unabdingbarer Schlüssel für gelingende Lernprozesse
  • Indikatoren für einen gelungenen Gesamtprozess von Bildung sind die Ausprägungen von realisierter Partizipation, individueller Förderung und individuellem Kompetenzerwerb

 

Das Netzwerk der im Weiterstädter Bildungsbeirat engagierten Personen wird weiterhin aktiv an der Integration von Flüchtlingen mitwirken und die Bildungsinstitutionen in Weiterstadt anregen, dazu entsprechende Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.

 

Veranstaltung am 20.5. 2015   18.00 Bürgerhaus Schneppenhausen: "Bildung bewegt - Bewegung bildet"

Eingeladen waren alle an Bildung und Bewegung Interessierten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bildungseinrichtungen, Bürgerinnen und Bürger sowie Vereinsvertreterinnen und Vereinsvertreter.

Die Veranstaltung versuchte den Zusammenhang von Bildung und Bewegung im Rahmen einer Podiumsdikussion aufzuarbeiten und im Hinblick auf den für das Jahr 2016 aufzustellenden Bildungsgesamtplandiesem Thema eine entsprechende Wertigkeit und Bedeutung einzuräumen.

Die Diskussion über Bildung und Bewegung gewinnt durch die in diesem Jahr beginnenden Überlegungen der Stadt Weiterstadt zu einem Sportentwicklungsplan an Bedeutung.

Auf dem Podium : Herr Bürgermeister Möller, Herr Klaus Astheimer (Sportamt Landkreis Groß-Gerau), Frau Christine Krawitz (Sportkindergarten SG Weiterstadt), Urs Lufft (Ex-Schulleiter Schloss-Schule Gräfenhausen), Knut Hahn (Schulleiter ADS Weiterstadt).

 

 

Dr. Walter Schnitzspan (Vorsitzender des Bildungsbeirats)

 

Im Darmstädter Echo vom 26.5.2015 wurde ein ausführlicher Bericht von Marc Wickel veröffentlicht (hier unter "Bildungsbeirat" zu finden)

 

 

 

 

Einladungen und Protokolle finden sich in der Dokumentenablage unter "1_Bildungsbeirat" bzw. "2_Leitungsforum"

Beachten Sie auch die Termine der Stadtteil-AGs im Kalender - die Richtlinien befinden sich ebenfalls in der  Dokumtenablage unter Punkt 3_Dokumente.

 

2015 Das große Vorhaben im Jahr 2015 ist die Überarbeitung des Bildungsgesamtplans 2010-2015 und eine entsprechende

Fortschreibung und Neuformulierung zu einem Bildungsgesamtplan 2016-2020

 

 

 

2014

Das  Darmstädter Echo berichtete über die Weiterstädter Bildungslandschaft.

Am 3.1.2014 schrieb Marc Wickel zum Thema "Bildung aus einer Hand".

Darmstädter Echo, 3.1.2014:

Bildung aus einer Hand

Projekt – Zehn Jahre Weiterstädter Modell, das Kitas und Schulen besser verknüpft – Erfolg schafft es in die Fachliteratur

Vor zehn Jahren wurde Krippen, Kitas, Horte, Grund- und weiterführende Schulen in der Weiterstädter Bildungslandschaft vernetzt. Das Modell findet nun sogar Eingang in die Fachliteratur.

 

WEITERSTADT.

„Wir haben Grund zum Feiern“, sagt der ehemalige Schulleiter der Weiterstädter Albrecht-Dürer-Schule (ADS) Walter Schnitzspan, „zehn Jahre Bildungsbeirat.“ Die in seiner Zeit entstandene Weiterstädter Bildungslandschaft ist inzwischen ein Modell in Fachbüchern.

„Kernidee war und ist, dass keiner mehr nur sein Ding macht“, erläutert Dieter Assel, Fachbereichsleiter „Kinder, Jugend, Familie, Bildung“ im Weiterstädter Rathaus. Es ging vielmehr darum, vom Nebeneinander zum Miteinander zu kommen.

Auslöser sei 2001 der sogenannte „Pisa-Schock“ gewesen, resümieren Schnitzspan und Assel in dem jetzt im Luchterhand-Verlag erschienenen Buch „Kooperative Bildungslandschaften – Netzwerke(n) in und mit System“. Das Fachbuch beschreibt, wie eine Bildungslandschaft ein neuer, am lebenslangen Lernen ausgerichteter Ansatz mit allen lokalen Bildungspartnern sein kann. In Weiterstadt gibt es das schon seit einigen Jahren.

Mehr Infos gibt es unter www.bildungslandschaft-weiterstadt.de.

„Es gab sporadische Kontakte zwischen Jugendförderung und Schulen“, beschrieb Schnitzspan vor zehn Jahren im ECHO-Gespräch die Lage. Schnitzspan war bis 2012 Leiter der Albrecht-Dürer-Gesamtschule und ist weiterhin Vorsitzender des Bildungsbeirats. 2001 überlegten Fachleute, wie Kita, Grund- und weiterführende Schule zusammenzubringen sind.

Was aber auch bedeutete, dass man Stadt und andere Träger von Kitas und Horten, den Landkreis als Schulträger und das Land, das Lehrer bezahlt, Lehrpläne aufstellt, zusammenbringen musste. Ziel war, dass die Ebenen so zusammenarbeiten, dass vor Ort „Bildung aus einer Hand“ kommt, so Schnitzspan. Anfang 2003 entstand der lokalen Bildungsbeirat.

Übergänge zwischen Kita und Schule

Dazu gehört beispielsweise, dass die Übergänge zwischen Kita, Grund- und weiterführender Schule gestaltet sind. Kinder, die wechseln, schauen vorher schon in ihrer neuen Schule vorbei und kennen ihre künftigen Klassenkameraden.

„Das Alleinstellungsmerkmal des Weiterstädter Modells ist die Komplexität und die starke Rolle der Kommune“, erläutert Assel. Formell hat die Kommune auf Schulen keinen Einfluss. Aber die Kinder lebten in der Stadt, greift Assel die Erklärung des früheren Bürgermeisters Peter Rohrbach auf, warum man sich engagiere. Dass die Kommune sich als Moderator und Strukturgeber einbringe, nimmt für Assel eine kommende Entwicklung vorweg. Künftige werde Bildung und Soziales weiter vernetzt werden, ist er sicher.

Ein weiteres praktisches Ergebnis des Bildungsbeirats ist das Ganztagsschulmodell der Gräfenhäuser Schlossschule. Dabei gehe es eben nicht um vormittags Unterricht und nachmittags Betreuung, erklärt Grundschulleiter Gerhard Kraft, sondern um ein Konzept im Phasen der An- und Entspannung. „Wir haben das gemeinsam als Modell entwickelt“, betont Kraft die Beiratsarbeit. Dass es zuerst in Gräfenhausen umgesetzt werde, liege an günstigen Voraussetzungen.

Mit dem Wandel der Bildungslandschaft veränderte sich auch der Bildungsbeirat, berichtet Schnitzspan. Er hat nun 25 Mitglieder; zu den elf früheren Vertretern aus Schulen, Eltern, Schülerschaft, Stadt und Kirchen sind Jugendhilfeeinrichtungen, Volkshochschule, das Schulkinder-Projekt „Mittagstisch“ und fünf Stadtteil-Arbeitsgruppen gekommen. Ein Gremium sammelt Rückmeldungen ein und kümmern sich um die Verstetigung, schildert Schnitzspan weiter. Zukunftsprojekt sei ein Kompetenzzentrum, das beraten oder Wissen weitergeben soll.    (von Marc Wickel)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. April 2016 um 15:37 Uhr
 
Leitlinien für die Stadtteil Arbeitsgruppen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Walter Schnitzspan   
Dienstag, den 29. Januar 2013 um 16:41 Uhr

 

 

Leitlinien für die Arbeit der Stadtteil Arbeitsgruppen (AGs) „Bildung“

- für Interessierte und Engagierte -

 

-       In den Stadtteil AGs finden sich Personen zusammen, die an Bildung interessiert sind und sich engagieren wollen. Eine Zugehörigkeit zu Institutionen wie Schulen, Kitas, Vereinen und Jugendhilfeeinrichtungen ist möglich aber nicht Voraussetzung.

-       In jedem Stadtteil, d.h. in Weiterstadt Stadt, Gräfenhausen, Braunshardt, Schneppenhausen und Riedbahn werden eigene Stadtteil AGs gegründet.

-       Die Stadtteil AGs sind eine wesentliche Arbeits- und Organisationsform der Bildungslandschaft Weiterstadt. Sie bilden eine Plattform für Diskussionen über die Entwicklung von Bildung in den einzelnen Stadtteilen.

-       Ihre Aufgabe ist es, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu erkennen und zu analysieren. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse werden Konzepte und Maßnahmen zur individuellen und sozialen Förderung der Kinder und Jugendlichen entwickelt. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen vor Ort.

-       Die Stadtteil AGs sind ein wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft Weiterstadt und ihrer satzungsgemäß verankerten Institution, dem  Bildungsbeirat Weiterstadt.

-       Aufgrund ihrer wichtigen lokalen Bedeutung  entsenden sie Delegierte in den Bildungsbeirat und arbeiten dort aktiv im Plenum mit. Die Delegierten handeln auf der Grundlage der im Bildungsbeirat entwickelten und beschlossenen Bildungskonzepte und beteiligen sich an deren Weiterentwicklung. In ihren Stadtteil AGs berichten sie regelmäßig über ihre Arbeit im Bildungsbeirat.

-       Die Organisation und die inhaltliche Ausgestaltung der konkreten Arbeit (Geschäftsführung, inhaltliche Schwerpunkte etc.) übernehmen die Stadtteil AGs in eigener Verantwortung.

-       Die Stadtteil AGs unterstützen die Umsetzung eines breitgefächerten Bildungskonzeptes und fördern die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und deren Familien im jeweiligen Stadtteil.

-       Sie tragen dazu bei, den Lebensraum der Familien mit einer guten Bildungsinfrastruktur zu versorgen und ihn zur anregenden Lebenswelt ihrer Kinder und Jugendlichen werden zu lassen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. April 2015 um 15:02 Uhr
 
2013 in der Bildungslandschaft Weiterstadt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Dr. Walter Schnitzspan   
Freitag, den 13. Juli 2012 um 16:19 Uhr

Der Bildungsbeirat hat in den vergangenen 10 Jahren und mittlerweile 70 Sitzungen die Entwicklung von bildungspolitischen Maßnahmen in Weiterstadt angestoßen und begleitet. Diese Entwicklung ist in mehreren Veröffentlichungen dokumentiert, zuletzt im Bildungsgesamtplan 2011-2015.

Die Mitglieder haben in intensiven Diskussionen versucht, der veränderten  Bildungslandschaft in Weiterstadt Rechnung zu tragen und entsprechende strukturelle Veränderungen auf den Weg zu bringen.

Zum einen wird  der alte bewährte Bildungsbeirat um zusätzliche Bildungspartner erweitert werden, zum andern bekommt das im Projekt Lebenswelt Schule entstandene Leitungsforum auf der Basis seiner bestehenden Satzung durch die Einbindung in den Bildungsbeirat ein stärkeres Gewicht.

Anknüpfend an die positiven Erfahrungen der Steuergruppe des Projekts Lebenswelt Schule soll weiterhin eine Geschäftsführung institutionalisiert werden, die die laufenden Geschäfte des Bildungsbeirates koordiniert.

In der Sitzung am 21.1.2013 um 18.00 in Gräfenhausen wurde  ein aktueller Entwurf diskutiert und mit einigen Ergänzungen und Veränderungen beschlossen. In der Dokumentenablage unter  "1_Bildungsbeirat" findet sich die entsprechende Datei.

 

 

Dr. Walter Schnitzspan

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 27. April 2015 um 15:05 Uhr
 
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