Übersicht der Begriffsdefinitionen und Abkürzungen

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Begriff Definition
BEP

Bildungs- und Erziehungsplan

Bildungs- und Erziehungsplan 0-10 (BEP)

In Hessen gültiger durchaus fortschrittlicher Plan

Bildungsbeirat

Der Bildungsbeirat wurde 2002 als Organ der Stadtverordnetenversammlung gegründet; Mitglieder sind Vertreter aller Schultypen, der Jugendhilfeeinrichtungen, der Kirchen, der Eltern und Schüler. Er hat den Auftrag, die gesamte Bildungslandschaft von Weiterstadt zu erfassen und daraus ein Konzept der Optimierung von der Kleinkindbetreuung bis hin zum Abitur und der Berufsausbildung zu entwickeln sowie Konzepte von Schulsozialarbeit für alle Grund- und weiterführenden Schulen.

Bildungsgesamtplan 2010 -2015

Der Bildungsgesamtplan der Stadt Weiterstadt baut auf dem ersten Bildungsgesamtplan 2005-2010 auf und konkretisiert die dort enthaltenen pädagogischen Orientierungen und Empfehlungen. Er stellt somit eine Ziel- und Handlungsorientierung der Bildungsinstitutionen von der Krippe bis zur Sekundarstufe II dar und ist somit auch Arbeitsgrundlage eines lokalen Netzwerkes Bildung. In einer Rahmenvereinbarung mit der Stadt Weiterstadt sind die Grundlagen der Kooperation festgeschrieben.

Bildungslandschaft

Bezeichnung für in Netzwerken verknüpfte formelle Bildungsorte und informelle Lernwelten in einem definierten Sozialraum ( Stadtteil, Kommune, Region) mit dem Ziel der Gestaltung  subjektbezogener, individueller  Förderung . Sie sind nachhaltig angelegt und zeichnen sich durch eine kooperativ geprägte, politisch gewollte und professionell gestaltete Steuerung auf der Grundlage gemeinsam definierter Handlungsziele aus.

Bildungswelten

Bildungswelten unterscheiden sich in formelle (z.B. Schule) – informelle (z.B. Vereine, VHS, Kirche), nicht-formelle (z.B. Familie, Peer-Groups) und informell-illegale (Kifferszene)

Anschaulich informiert hier die Präsentation von B. Sturzenhecker.

(demnächst zu finden auf : www.bildungslandschaft-weiterstadt.de)

Zugänglich sind für das Projekt nur Ausschnitte der Bildunsgwelten der Kinder und Jugendlichen - und das auch nur im Bereich der formellen Bildung.

DKJS

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, (10963 Berlin, Tempelhofer Ufer 11) Initiator, finanzieller Untertützer des Projekts

Evaluation (Selbstevaluation)

„Wo stehen wir – woher wissen wir das – was sind die nächsten Schritte?“  Ohne das aktuelle Zauberwort Evaluation geht gar nichts in Prozessen und Projekten.

Dass sie notwendig sind leuchtet sofort ein, jedoch sind sie noch lange nicht hinreichend.

 

Evaluation ist die Bezeichnung für die Reflexion und Bewertung geleisteter Prozessarbeit durch Personen außerhalb des Projektes mit dem Ziel, daraus neue Erkenntnisse und Empfehlungen zu gewinnen, welche zur Optimierung der weiteren Prozessarbeit und Zielerreichung nützlich sind. Selbstevaluation basiert auf Selbstreflexion und –bewertung. Sie verfolgt das gleiche Ziel.

Für das Projekt Lebenswelt Schule ist Selbstevaluation ein wichtiges Instrument

  • zur Feststellung des Projektfortschritts,
  • zum Erkennen von fördernden und hemmenden Kräften / Faktoren auf dem Weg der Zielerreichung,
  • der Beurteilung der erarbeiteten Ergebnisse,
  • für die Gewinnung von Erkenntnissen zu effizienteren Kooperations- und Kommunikationsweisen,
  • um Veränderungen sichtbar und bewusst zu machen,
  • für den projektinternen Dialog zur Festigung gemeinsam geteilter Zielvorstellungen aber auch zur Bearbeitung unterschiedlicher Sichtweisen.

Für das Projekt liefert die Selbstevaluation wichtige Entscheidungshilfen für die Steuerungsgruppe und auch für die Selbststeuerung in den Arbeitsgruppen. Sie ist zudem ein individueller aber auch ein kollektiver Lernprozess und ein wichtiger Baustein der Entwicklung und Sicherung von Bildungsqualität.

Wie läßt sich der Erfolg von LWS messen?

Das Ziel:  „Kind im Mittelpunkt“ mit dem Auftrag der bestmöglichen individuellen Förderung läßt sich mit Evaluations- und Messmethoden an dem Subjekt Kind nicht oder nur schwer feststellen, da keine Vergleichspunkte existieren.

Gegenstand der Evaluation kann aber wohl sein:

Die Struktur der Einrichtung und die Handlung und Haltung der Aktiven.

Dabei kann sehr wohl das Kind dadurch in den Mittelpunkt rücken, in dem es Beiträge zur Erkenntnisgewinnung liefert. (Methode z.B. exemplarische Interviews)

Fachtage

Fachtage sind die Treffen aller Aktiven im Projekt. Sie dienen der gegenseitigen Information über erreichte Ergebnisse und Absprachen über die weitere Vorgehensweise. Die Termine der Fachtage werden von der Steuerungsgruppe festgelegt.

Familienfreundliche Schule

Begriff des Landkreises Darmstadt-Dieburg, umfasst die pädagogische Mittagsbetreuung, Hausaufgabenbetreuung, Organisation der Arbeitsgemeinschaften

Ganztagsschule

Für den Bereich „Familienfreundliche Schule- Ganztagsschule“ enthält der Bildungsgesamtplan das Ziel, die Schulen zu „echten“ Ganztagsschulen zu entwickeln

Handlungsleitfaden

Vereinbarte konzeptionelle Zieldefinition und strukturierte Orientierungshilfe für die Gestaltung pädagogischer Praxis aller im Projekt Lebenswelt Schule beteiligten Institutionen und Personen. Die Form in der ein Handlungsleitfaden herausgegeben wird ist ein Handbuch als gemeinsame Arbeitsgrundlage.

 

Dieser soll beinhalten:

1. Konkrete Zielvorstellungen (Anwendung der Lerndokumentation im Alltag, Förderziele, u.a.)

2. Methodenhinweise( Gestaltung der Lerndokumentation, Formen der Partizipation von Eltern und Kindern, Nutzung der Dokumentation zur Gestaltung von Bildungsplänen und zur Organisation von Übergängen u.a.) und

3. Instrumente (Kompetenzraster, Formblätter Evaluationsformen u.a.) .

Sowohl für Lerndokumentationen als auch für Übergänge sollein solcher Leitfaden formuliert werden

 

Mittlerweile liegt eine Struktur vor mit „Kapitelüberschriften“, die von einem Redaktionsteam noch ausformuliert werden müssen und mit Beispielen zu füllen sind.

Handlungsleitfaden Lerndokumentation:

Kapitelüberschriften

1. Ziele der Arbeit mit Lerndokumentationen

2. Grundsätze + Regeln für die Arbeit mit Lerndokumentationen

3. Inhalte und Methoden der Lerndokumentation

4. Vereinbarungen zur Implementation, Anwendung und Evaluation der Lerndokumentation

Handlungsleitfaden Übergänge

Kapitelüberschriften

1. Ziele der Gestaltung von Übergängen (allgemeine Ziele)

2. Konkretisierte Ziele auf der Ebene der jeweiligen Übergänge

Kita-Grundschule Grundschule-SI-Schule

3. Planungskonzept, Regeln der Kooperation im Übergang

4. Rahmenbedingungen

5. Evaluation

Indikatoren

Indikatoren für einen gelungenen Gesamtprozess „Lebenswelt Schule“ sind die Ausprägungen von realisierter Partizipation, individueller Förderung und individuellem Kompetenzerwerb.

Individuelle Förderung

Individuelle Förderung verlangt die Fähigkeit der erwachsenen Personen (Eltern, Lehrer, Sozialpädagogische Fachkräfte), die spezifischen Zugänge des Kindes und seine Lerndispositionen herauszufinden und ihm Unterstützung für seinen Lernprozess zu bieten.

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